Freude. Zuneigung. Liebe. 

Ein Herz für Mops Die treuesten Begleiter auf vier Pfoten.

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Der Mops

Zu nichts zu gebrauchen!? -Ein Plädoyer für die Sinnlosigkeit

 

In der Tat ist der Mops ein Hund, der für keine Aufgabe gezüchtet wurde, er war immer schon ein reiner Familienhund. Deshalb ist er auch so sehr menschenbezogen.

 

Seinen Ursprung hat der Mops in China. Die ersten mopsähnlichen Hundedarstellungen stammen aus der Sung-Dynastie (982-1227 n. Chr.) 1 , sie sehen schon aus wie der heutige Mops, deshalb dürfte die Rasse noch deutlich älter sei. Allerdings liegt die genaue Entstehungszeit im Dunkel der Geschichte. In der Literatur wird häufig auch ein Alter von bis zu 2.000 Jahren angegeben, was aber nicht endgültig nachgewiesen werden kann (noch nicht). Trotzdem zählt der Mops damit zu den ältesten Hunderassen. Dort in China, so wird vermutet, hat er als Palasthund bei der kaiserlichen Familie, die aus Haupt-, Nebenfrauen, entsprechend vielen Kindern und Personal bestand, gelebt.

 

Es ist sehr gut möglich, dass sein freundliches Wesen schon damals existierte. Der Mops ist nicht nur zu Menschen, ob klein oder groß, freundlich, sondern auch zu allen anderen Lebewesen. Er sieht in allem und jedem seinen Freund, das macht es so einfach ihn mit anderen Tieren zu vergesellschaften. Im Gegenteil, er ist enttäuscht, wenn sich ein Gegenüber, ob Mensch, ob Tier, nicht für ihn interessiert.

 

Es birgt auch Gefahren, wenn so ein kleiner Mops auf alles freundlich zu geht. Man sollte als Besitzer das Gegenüber im Blick behalten, ohne dabei den Mops vor allem fernzuhalten – es ist ein Hund, der etwas erleben möchte!

 

Der Mops ist nur seiner bloßen Anwesenheit wegen gezüchtet worden. Das macht er gut, sogar sehr gut - und gewissenhaft. Er ist anwesend. Und das immer und überall: Couch, Bett, Toilette, Wanne, in der Küche, im Arbeitszimmer, im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon. Keine Gymnastikübung auf dem Boden ohne Mops. Keine auf dem Boden knienden Tätigkeiten in Haus und Hof ohne Mops. Wenn man sich einen Stalker ins Haus holen möchte, ist man mit einem Mops gut beraten.

 

Es ist erwiesen, dass Menschen mit Tieren gesünder und glücklicher sind als solche ohne. Frauen sollen angeblich besser mit einem Hund an ihrer Seite schlafen als mit ihrem Partner. Das Streicheln des Fells löst bei Mensch und Hund gleichermaßen Hormone aus, die glücklich und zufrieden machen. Mit einem Mops an seiner Seite hat man ständig, ob man möchte oder gerade mal nicht, Körperkontakt. Man wird geradezu genötigt Hormone auszuschütten, die das Wohlbefinden stärken.

 

-Der Mops ist doch zu etwas zu gebrauchen, er macht glücklich.-

 

Und so sorgt diese „Sinnlosigkeit“ dafür, unserem sonst sinnlosen Lebe einen Sinn zu geben.

 

Deshalb gilt es diese Rasse zu erhalten und aus sich heraus wieder gesund zu züchten.

 

1 Weßling, Inge: Mops, Praxis Wissen Hund, Kosmos Verlag, 2011, S. 7